Köln, 29. Januar 2003, Alter Wartesaal…
… ein junger Mann mit Gitarre betritt die Bühne. „Hi, I´m David Poe!“. Alle gucken ihn gespannt an aber nichts passierte. „Thank you for your warm welcome!“ Oh… das Publikum wird wach und begrüßt mit einem kleinen Applaus den Opening Act von Vanessa Carlton, den zuerst keiner wirklich wahr nahm. Dies sollte sich aber in der nächsten halben Stunde völlig ändern. Denn mit seinen eher traurigen Balladen, wie „Dysfunctional Family Reuninons“, „Somebody else’s Softcore Pornstars“ oder „Childbearings“ spielte sich David mit seiner Akustikgitarre schnell in die Herzen der Fans und mit seinen lustigen Sprüchen brachte er das Publikum schnell auf seine Seite.
Sein neustes Album „The Late Album“ ist bei uns vor kurzem erschienen und schon auf großem Erfolgkurs. Man wird also noch einiges über den New Yorker hören….
Um 21.00 Uhr betrat dann endlich Vanessa Carlton unter einem riesigen Applaus die Bühne und performte ihren beiden ersten Songs nur in Begleitung ihres Pianos, ganz allein auf der Bühne, bevor sie mit ihrer Band, das Publikum völlig in ihrem Bann zog.
Neben vielen Songs von ihrem Album „Be not nobody“ wie „Unsung“, „Sway“ oder „Prince“, performte sie auch noch einige ganz neue Songs, die noch nicht auf Tonträger zu haben sind.
Für alle die Vanessa nur als Piano spielende Balladensängerin kannten, war dieser Abend eine ziemliche Überraschung, denn die zierliche Person mit der Powerstimme konnte auch richtig das Haus rocken, wobei sie kräftig von ihrer Band unterstützt wurde.
Mit „A 1000 fucking Miles“ („You know what fuck means, do you?“) kündigte Vanessa ihren wohl größten Hit an und haute so richtig in die Tasten. Das Publikum war hell auf begeistert und sang den Song lauthals mit, genauso wie ihre zweite Single „Ordinary Day“.
Zum Schluss gab es dann – ganz ohne Piano – die wie auf CD einzige Coverversion „Paint It Black“ , bei der das Publikum nochmals richtig abrockte. Mit einem riesigen Applaus und lauten Zugaberufen verschwand Vanessa zunächst von der Bühne.
Die Halle war kurz vorm überkochen als Vanessa alleine auf die Bühne zurückkehrte und nur in Begleitung ihres Pianos den Song „Twilight“ performte.
An diesem Abend bewies Vanessa, dass sie auch Live eine super Powerstimme hat und keine große Show braucht um das Publikum in ihrem Bann zu ziehen!
Bericht: Mandy Bayer
Quelle Fotos: MLK
Weitere Infos zu Vanessa Carlton:
www.vanessa-carlton.net
www.davidpoe.com

