
Er liebt die Herausforderung, zu seinen Rollen gehören Genies und Eigenbrödler, je mehr die Rolle abfordert, desto eher ist sie für Matthias Schweighöfer geeignet.
Seinen Durchbruch schaffte der heute 24-Jährige vor 5 Jahren mit dem Fernsehfilm ‘Verbotenes Verlangen – ich liebe meinen Schüler’ und bekam für die Rolle des Schülers Ben den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises. Von da an ging es für ihn steil nach oben.
Knappe zwei Jahre später erhielt Matthias den Günter-Strack-Fernsehpreis als bester Nachwuchsschauspieler für seine Rolle als Jacky Bräutigam in der Tatortepisode ‘Gewaltfieber’. 2003 folgte dann für den blonden Lockenkopf die Auszeichung mit dem Grimme-Preis für seine Charaktere im Film ‘Die Freunde der Freunde’, der unter der Regie von Dominik Graf gedreht wurde. Zusätzlich zu dem Grimme-Preis erhielt er ebenfalls die Curd-Jürgens-Gedächtniskamera.
Nach einigen TV-Rollen in Filmen wie ‘Kalter Frühling’, den er zusammen mit Jessica Schwarz drehte, und verschiedenen Serien war auch die Kinoleinwand nicht mehr vor Matthias Schweighöfer sicher.
Vor zwei Jahren feierte er sein Kinodebüt in dem Film ‘Soloalbum’, an seiner Seite feierte auch Ex-No Angel Sandy ihr Kinodebüt. Kurze Zeit später sah man ihn in ‘Die Klasse von ’99′ wieder auf der Leinwand.
Obwohl er nun als bekannter, deutscher Jungschauspieler gilt, verschreibt er sich nicht komplett dem Film, sondern nimmt sich
auch Zeit für das Theater. Da seine Eltern schon am Theater gespielt hatten und das somit sein zweites Kinderzimmer wurde, möchte er dieser Schauspielkunst treu bleiben und spielt somit ab und an eine Rolle in einem Theaterstück.
Nachdem der Abiturient nun auch eine neue Liebe gefunden hat und wieder an neuen Projekten arbeitet, scheint 2005, trotz all seiner bisherigen Erfolge, das Jahr des Matthias Schweighöfers zu werden.
Im Februar konnte man ihn in der Rolle des Crash in der Hendrik Hölzemann Verfilmung ‘Kammerflimmern’ bewundern für den er auch den ‘Bayrischen Filmpreis’ erhielt. Anfang Mai glänzte er dann in der Rolle des Schillers im gleichnamigen TV-Film. Dieser wurde zum Anlass des 200. Todestages des Marbacher Genies gedreht und forderte von Matthias wieder einiges ab. Doch nicht zum ersten Mal, auch in der Verfilmung des Baal von Bertholt Brecht musste er einiges leisten, um seiner Charaktere gerecht zu werden, aber auch hier mit Erfolg.
Weitere Informationen findet ihr auf der Fanseite: www.Matthias-Schweighöfer.de
Bericht: Adriane Haußmann
Foto: Christian Schoppe
