Interview mit Norbert Ghafouri, Schauspieler (41)

Als vor einem Jahr noch in der RTL2 Fame Academy unterrichtet wurde, traf unser
Redaktuer Olaf Demmerling auch den Schauspieltrainer Norbert Gahfouri. Der
Schauspieler und Coach ist bald wieder im Fernsehen zu sehen und stellte uns dieses
Interview zur Verfügung:


Ab dem 29.September um 19.25 Uhr im ZDF in 8 neuen Folgen der „Rettungsflieger“ zu sehen

Geboren in Kamen/Westfalen
Ausbildung an der Hochschule der Künste Berlin
12 Jahre aktiv als Schauspieler am Theater
Seit 15 Jahren aktiv als Schauspieler vor der Kamera tätig
Leitet die Filmschauspielschule Coaching Company in Berlin
War die letzten Jahre als Dauergast in „Edel und Starck“ und „Im Namen des Gesetztes“ zu sehen, sowie in Episodenhauptrollen anderer Serien, wie „SOKO Leipzig“ oder in Kinoprojekten wie „Folgeschäden“ des SWR.


Herr Ghafouri, letztes Jahr haben Sie in der Fame Academy den Kandidaten Schauspielunterricht gegeben, demnächst sind Sie in 8 Folgen bei den Rettungsfliegern zu sehen. Wie passt das zusammen?

Das Schönste für mich ist es, viele unterschiedliche Dinge machen zu können. Da ich seit Jahren auch als Schauspielcoach arbeite, hat sich mein Engagement für die Fame Academy von ganz allein ergeben. Ich habe dort ja auch eine bestimmte Rolle, nämlich die des Schauspielcoachs übernommen, auch wenn ich nicht im klassischen Sinne gespielt habe. Aber das war trotzdem, oder gerade deshalb, eine echte Herausforderung.

Die Rettungsflieger sind dagegen wieder ein echter Fictionstoff, in dem es um erfundene Charaktere geht. Dort spiele ich Dr. Rieckhoff, einen zuverlässigen und seriösen Arzt, der sich durch die Liebe zu ungeahntem Verhalten hinreißen läßt. Mehr darf ich hier nicht verraten..


Was verbindet Dr. Rieckhoff mit Norbert Ghafouri?

Als Schauspieler versucht man immer, einen Teil seiner Persönlichkeit in eine Rolle einfließen zu lassen. Die Auswahl macht den Unterschied. Ich denke allein durch mein Aussehen nimmt man mir problemlos seriöse und verantwortungsvolle Figuren ab, hinter denen man aber gern auch etwas Unberechenbares vermutet, entweder in krimineller Hinsicht oder in Liebesdingen. Damit bin ich absolut einverstanden, denn daraus ergeben sich oft Charaktere, die es Spaß macht, zu spielen, weil sie mehrdimensional und dadurch spannend sind.


Wo sind Sie mehr zu Hause, in Serien oder in Fernsehspielen?

Die Arbeit, die man als Schauspieler macht, ist eigentlich die gleiche, egal in welchem Format man arbeitet. Mein persönliches Ziel bei jeder Rolle ist immer die Glaubwürdigkeit meiner Figur. Lediglich die Arbeitsbedingungen ändern sich. So kann man davon ausgehen, dass Serien in kürzerer Zeit entstehen müssen als besser budgetierte TV-Movies. Weniger Zeit bedeutet höheres Tagespensum und eine größere Bereitschaft zu Kompromissen. Wenn Zeit vorhanden ist und man etwas erarbeiten oder ausreichend probieren kann, ist das natürlich wunderbar. Das ist jedoch eine Frage der angebotenen Möglichkeiten.


Was sind Ihre nächsten Projekte?

Seit einigen Jahren passiert es mir immer häufiger, daß ich während des Drehens von der dichten kreativen Arbeitsatmosphäre inspiriert werde und eigene Geschichten kreiere. Diese werden mittlerweile gern von befreundeten Autoren und Produzenten aufgegriffen. Wer weiß, vielleicht spiele ich demnächst in einem Kinofilm, den ich selbst auf den Weg gebracht habe. Wenn es nach mir geht, so habe ich noch einiges vor.

Weitere Infos über Norbert Ghafouri unter www.norbertghafouri.de

Fotos: Christine Fenzel, Tel.: 030 – 2835891

Hier könnt Ihr auch nochmal das Gespräch vom letzten Jahr nachlesen: http://www.events-und-trends.de/data/detail.php?id=3050091

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