Das Legoland Günzburg – ein Spass für Groß und Klein

Das Legoland in Günzburg hat im Mai 2002 eröffnet. Es gibt jedoch noch weitere Standorte z.B. im dänischen Billund.

Besucher sollten zunächst über die Legoland-Homepage prüfen, ob es gerade aktuelle Aktionen gibt. Das Legoland bietet hin und wieder rabattierte Tickets zum Kauf an. Zur Zeit gibt es z.B. eine Halloween-Aktion für 29 Euro pro Person.

Familien die mehr als nur einen Tag im Legoland verbringen möchten, sollten sich auch das am 24. März neu eröffnete 26,6 Millionen Euro teure Pirateninsel Hotel im LEGOLAND Feriendorf ansehen. Über die Homepage www.legoland.de sind Übernachtungspakete mit integriertem Parkeintritt zu haben. Die Hotelanlage selbst ist einer Seeräuberinsel nachempfunden und macht wirklich viel her. Auch die anderen Übernachtungsmöglichkeiten machen den Ausflug ins Legoland zu einem einmaligen Erlebnis. So bietet das Legoland Günzburg z.B. auch Campingfässer, Themenhäuser oder ein Burghotel (Legoland Burgen) an. Daneben gibt es auch einen Campingplatz.

Im Legoland gibt es für die verschiedenen Altersstufen unterschiedliche Fahrgeschäfte. Der „Flughafen“ ist eher etwas für kleine Kinder, ebenso das „Ritterturnier“, bei dem die Kleinen auf einem LEGO-Pferd einen mittelalterlichen Parcours entlang „reiten“ können.

Daneben gibt es auch viele Fahrgeschäfte, die etwas für die ganze Familie sind. Hier ist z.B. die „Hafenrundfahrt“ oder das „Tret-o-Mobil“ zu nennen.

Für etwas ältere Kinder sind die Achterbahnen sicher das Highlight des Parks. Die „Drachenjagd“ ist eine etwas gemächlichere Bahn. Hat aber trotzdem einen großen Spaßfaktor. Die größere Achterbahn heißt im Legoland „Feuerdrache“. Auch diese Bahn ist ein Garant für großen Fahrspaß. Die Details rund um die Bahn sind absolut gelungen. Um einzusteigen, muss man z.B. durch eine Ritterburg laufen.

Als weiteren Renner konnten wir die Star Wars Modellausstellung im „MINILAND“ ausmachen. Diese wurde 2018 um Schlüsselszenen des siebten Films der Star Wars-Saga ergänzt. Das Highlight ist ein ca. fünf Meter langer Sternenzerstörer. Dieser ist ein absoluter Kindertraum. Die Modellausstellung ist der Wahnsinn. Sehr gut gefallen haben uns auch die großen Lego-Figuren, mit denen man sich fotografieren konnte und die interaktiven Lego-Fahrzeuge, die sich über einen Knopfdruck in Bewegung setzten.

Eines der größten Highlights im Legoland in Günzburg ist die erste LEGO thematisierte Virtual Reality Achterbahn. Diese hat erst seit diesem Jahr (2018) geöffnet und ist ein wahrer Publikumsmagnet. Das Fahrgeschäft ist eine Kombination aus Achterbahn und 3 D-Animation, welche durch eine Brille realisiert wird. Natürlich ist es auch möglich, die Bahn ohne Brille zu fahren. Die Wartezeit verkürzt sich dabei ungemein. Vor dem Fahrgeschäft informiert ein freundlicher Mitarbeiter die Besucher entsprechend.

Wenn es im Park sehr voll ist, sind aber leider nicht alle Mitarbeiter immer so kundenorientiert wie der, der vor dem Fahrgeschäft stand. Wir konnten eine Diskussion mit einem Jungen im Alter von ca. 10 Jahren mitverfolgen, bei dem die VR-Brille nicht funktioniert hat. Die Mitarbeiter hätten zwar den Jungen nochmals fahren lassen. Allein zu fahren hat sich der Junge allerdings nicht getraut, eine zweite Person durfte nicht mit. Obwohl der Platz neben dem Jungen ja frei geblieben wäre. Die Familie war ziemlich enttäuscht, wollte auf unsere Nachfrage hin, aber nicht nochmals 35 Minuten anstehen. Wir können nicht abschätzen, wie oft so etwas vorkommt. Hier besteht eventuell Verbesserungspotential, denn auch in Stresssituationen sollten die Mitarbeiter sich im Klaren sein, dass es um Kinder geht.

Ein Gegenbeispiel konnten wir selbst dagegen bei der „Techno Schleuder“ ausmachen, die Mitarbeiterin dort ließ uns als Erwachsene noch einsteigen, obwohl sie die Eingangstür eigentlich schon geschlossen hatte, da aber noch Plätze frei waren, ließ sie uns ohne Nachfrage sofort mitfahren. Daumen hoch.

Auch toll fanden wir die Lego Fabrik. Hier kann man live erleben, wie LEGO Steine entstehen. Nach einem kurzen Film geht es für die Besucher dann in die Fabrik. Anschließend kann man sich aus sehr vielen Varianten sein eigenes Lego-Männchen zusammenstellen. Die Kinder waren dort alle ganz aus dem Häuschen und rund um die Lego-Boxen bildete sich schnell eine Menschentraube. Das ganze hat pro Männchen 1 Euro gekostet. Die glücklichen Kinderaugen sind jedoch unbezahlbar.

Fazit: Das Legoland Günzburg ist allemal einen Besuch wert. Wir empfehlen jedoch, nur kleine Taschen mitzunehmen, denn in vielen Fahrgeschäften sind diese nicht gestattet. Ggf. lohnt sich die Anmietung eines Schließfaches. Die Kosten belaufen sich dabei auf 3 Euro.

Weitere Informationen rund um das Legoland gibt es unter www.legoland.de

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