Nur ein toter Mann ist ein guter Mann



Autor:

Gaby Hauptmann


Ersterscheinung:

Oktober 1996


Erscheiungsdatum:

August 2002


Genre:

Roman/Komödie


Verlag:

Piper Boulevard


Story:

Ursula Winkler ist gerade frische Witwe geworden, aber gar nicht wirklich traurig darüber.

Sie räumt ihre Wohnung aus, entsorgt schnellstens die Erinnerungen an ihren Mann und beginnt in der Firma mal richtig aufzuräumen.

Als sie anfängt das Leben zu genießen, stellt sie fest, dass kein Mann so ist, wie ihrer es war. Und durch praktische Schicksalsschläge werden die nervigen Männer, die ihr zu nahe kommen, aus dem Leben gerissen.
Doch dann bekommt durch einen dummen Zufall die Fassade ihres Mannes Sprünge und Ursula steht selbst ihren Mann.

Nur ein toter Mann ist eben ein guter Mann, stellt sie fest und genießt ihr Leben in vollen Zügen weiter.


Kritik:

Gaby Hauptmann ist berühmt für ihre sarkastischen Romane in denen es meist der Männerwelt sehr schlecht geht. Auch in diesem Werk geht es der Männerwelt ordentlich an den Kragen.

Eine Witwe räumt in ihrem Leben einmal richtig auf.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben, wirkt aber teilweise einfach nur absurd, da die Hauptperson zu Beginn kaum menschliche Züge besitzt und die Morde etwas abrupt stattfinden.

Während des Handlungverlaufes entwickelt sich nicht zur die Person, sondern auch das Geschehen in eine völlig andere Richtung.
Allerdings verspricht das Buch, wenn man es als Krimi ansieht, zu viel. Es existieren keine Killer, keine Fahnungen und auch sonst nichts was an einen wirklichen Kimi erinnern könnte.
Einziges kriminalistischen Indiz ist, dass Frau Winkler hinter das Geheimnis ihres Mannes kommt und sich selbst strafbar macht.

Abgesehen davon ist das Buch dennoch sehr unterhaltsam und überrascht mit einem völlig unerwarteten Ende.

Der Mann ist tot! Es lebe der Mann!

Bericht: Adriane Haußmann

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