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Westend-Festival 2012

Welchen Stellenwert es für Dortmund und die Region Ruhrgebiet hatte, dass mit Soundgarden eine der erfolgreichsten Rockbands der 90er Jahre bei unserem Westend-Festival im FZW gastierte, belegt der Rückenaufdruck der Tourshirts. Außerdem handelte es sich bei dem Auftritt um den ersten, bei dem Soundgarden Songs vom neuen Album spielten – das Westend wurde somit Teil einer Weltpremiere. Kein Wunder also, dass Besucher aus allen Himmelsrichtung zu diesem exklusiven Konzert nach Dortmund kamen, das das diesjährige Westend-Festival gelungen abrundete. Insgesamt wurde die Veranstaltung von rund 6.000 zahlenden Gästen aus allen Landesteilen besucht. Der WDR-Rockpalast, der das gesamte Festival mitgeschnitten hat, wird ab Ende November mehr als 16 Stunden Programm an mehreren Tagen ausstrahlen, zudem wurden die meisten Auftritte mit hohen Zugriffszahlen live und weltweit im Internet gestreamt.

Während der Auftakt-Donnerstag ganz im Zeichen der progressiven Rockmusik stand und mit Archive aus London und Coheed And Cambria aus New York zwei besonders virtuose Meister ihres Fachs präsentierte, hielt mit der Power-Troika aus Turbonegro, Smoke Blow und Danko Jones am Tag darauf Rock’n’Roll der lauten und ursprünglichen Sorte Einzug ins ausverkaufte FZW. Für einen ebenso großen Besucherandrang sorgten am Samstag die Newcomer Dry The River und The Joy Formidable – und vor allem Biffy Clyro: Die Schotten sind in Großbritannien bereits Superstars und in Deutschland auf dem besten Weg, welche zu werden. In Dortmund gab es ihre Hits in packenden Liveversionen und exklusive erste Kostproben vom neuen Album, das Anfang 2013 erscheinen wird. Einblicke in ihre nächste Platte gaben auch die nordischen Punkrocker Turbostaat, die zusammen mit den Hamburger Indierock-Altmeistern Kettcar das Westend am Sonntag ausklingen ließen – zumindest vorerst. Denn drei Tage später gab es Nachschlag, als die wiedervereinten Grunge-Ikonen Soundgarden für eine besondere Reprise-Show aus Seattle anreisten und auf dem Westend einen von weltweit nur fünf Gigs spielten. Ihr Auftritt war über jeden Zweifel erhaben.

Quelle: VISIONS Verlag GmbH

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