
Die Band aus Berkley (Californien) ist eine der erfolgreichsten Punk-Bands aus America. Billie Joe Armstrong (damals 15) und der gleichaltrige Mike Dirnt gründeten 1987 mit John Kiffmeier (damals ebenfalls 15) die Band „sweet
Children music“. Damals interessierte sich niemand für Punk-Rock und niemand ahnte welchen Erfolg sie damit einmal haben würden….
Erst als die Grunge-Band Nirvana große Erfolge feierte, wurden auch Green
Day bekannt. Tre´Cool, den heutigen Drummer, lernten sie über das Plattenlabel Lookout!Records kennen bei dem sie auch ihre erste Single „Slappy hours“ veröffentlichten.
Als 1994 dann das Album „Dokie“ rauskam, lag plötzlich die ganze Welt Green Day zu
Füßen.
Es scheint so, als ob eine Traumkarriere begonnen hatte. 1995 erschien das Album „Insomniac“, doch das lag in den Verkaufcharts
jedoch weit hinter „Dokie“ zurück. Im Frühjahr 1996 musste die Band sogar wegen
zu wenig Plattenverkäufen die Europatourne abbrechen.
Erst 4 Jahre später stürmten sie mit dem aktuellen Album „American Idiot“
die Charts. Mit den Singles „American Idiot“,“Boulevard of broken dreams“
und „Holiday“ kamen sie nun endlich auch in Deutschland und in den USA gut an.
Dieses Jahr räumten sie sogar beim MTV-Musik-Award mehrere Awards ab, u.a in den Kategorien Publikums Preis und bestes Video des Jahres. Es scheint, die drei hätten nie etwas anderes getan.
Die neue Single „Wake me up when September ends“ ist im Moment auf
Platz 27 der deutschen Singlecharts.
Der Song ist aber nicht irgendein Song, sondern stellt eine Botschaft gegen den Krieg dar. Er gedenkt den Menschen und vor allem den Frauen, die damals ihre Männer, Väter und Kinder und alles was sie besaßen verloren.
Foto: Reprise Warner
Bericht: Jana Heinrichsmeier und Adriane Haußmann

