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Die smanos WiFi-Alarmanlage „W120i“

Alarmsysteme werden in der heutigen Zeit immer wichtiger. Die „W120i“ Alarmanlage der Firma smanos vereint ein stylisches Design mit einfache Bedienung und hohem Komfort.

Bei der „W120i“ handelt es sich um eine sogenannte WiFi-Alarmanlage. D.h. Die Alarmanlage wird mit dem Router zu Hause verbunden.

Mitgeliefert werden im Startpaket neben der Alarmzentrale, zwei Tür-/Fensterkontakte, eine Fernbedienung, sowie eine HD WiFi Kamera. Daneben ist noch eine mehrsprachige Schnellanleitung, ein Rücksetzstift, vier AA-Batterien, mehrere Aufkleber die auf eine Alarmanlage hinweisen und das notwendige Befestigungsmaterial (Schrauben und doppelseitige Klebepads) mit dabei.

Um die Alarmanlage in Betrieb zu nehmen, löst man zunächst die Schraube auf der Unterseite der Alarmzentrale. Anschließend öffnet man den Deckel und legt die vier Notfallbatterien ein. Die Anlage könnte auch ohne die Notfallbatterien betrieben werden, wir empfehlen jedoch dringend diese einzusetzen, damit die Zentrale auch bei einem Stromausfall reibungslos funktioniert. Nachdem man den Deckel wieder verschlossen hat, verbindet man die Zentrale mit dem mitgelieferten Stromkabel und lädt sich die App „W120 Alarm“ auf sein Mobilgerät herunter. Diese ist für IOS-Geräte ebenso kostenfrei erhältlich, wie für Android-Geräte.

Die einzelnen Funktionen der Alarmanlage werden mit Hilfe der App eingerichtet und gesteuert. Nach dem Öffnen der App erstellt man über den Link „Sign Up“ zunächst einen ebenfalls kostenlosen Account. Dazu benötigt man lediglich eine gültige E-Mail-Adresse. An diese Adresse bekommt man einen sechsstelligen Verifikationscode zugesendet. In unserem Test war diese E-Mail innerhalb von wenigen Sekunden in unserem Postfach. Je nach E-Mail-Anbieter kann es jedoch auch einmal etwas länger dauern. Sollte die E-Mail sich auch nach längerer Zeit nicht im Posteingang befinden, empfehlen wir den SPAM-Ordner zu überprüfen. Notfalls kann man sich aber auch einen neuen Code zusenden lassen. Der erste wird damit allerdings ungültig. In unserem Test hat, wie gesagt alles einwandfrei funktioniert. Nach der Eingabe des Codes vergibt man für das System ein individuelles Passwort mit mindestens sechs Zeichen, sowie einen beliebigen Usernamen. Wer möchte kann bei seinem Konto auch noch ein Foto hinterlegen. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Nach der Registrierung meldet man sich über die Login-Seite in der App an. Damit die App die Alarmzentrale erkennt, muss man diese noch zum Benutzerkonto hinzufügen. Dazu drückt man in der App auf das rot umrandete Pluszeichen und wählt die Option „W120 WiFi Alarmanlage“ aus. Anschließend betätigt man auf der Rückseite der Alarmzentrale drei Sekunden lang den Konfigurationsbutton. Dadurch ertönt ein Piepton und das Licht auf der Oberseite der Zentraleinheit fängt im Wechsel an blau und rot zu leuchten. Nun widmet man sich wieder dem Smartphone und wechselt hier in die WLAN-Einstellungen. (Unter IOS ließ sich die Einstellungsseite übrigens komfortabel direkt über die App aufrufen.) In der WLAN-Liste taucht nun ein neues Netzwerk mit dem Namen „W120“ auf. Mit diesem verbindet man das Smartphone und geht zurück zur App. Hier kann man nun das WLAN-Netzwerk seines Telefonanbieters aus einer Liste auswählen. Hat man dies getan, ist die Zentrale einsatzbereit und mit den Standardeinstellungen vorkonfiguriert.

Quelle: smanos

Quelle: smanos

Quelle: smanos

Quelle: smanos

 

 

 

 

 

 

Im nächsten Schritt richtet man die Kamera ein. Man legt eine MicroSD-Karte ein, verbindet sie mit dem Stromnetz und fügt sie in der App dem Benutzerkonto hinzu. Die Schritte sind fast gleich wie beim hinzufügen der Zentrale. Man klickt auf das rote Pluszeichen. Dieses Mal wählt man jedoch die zweite Option „P70 HD WiFi Camera“ aus. Mit dem mitgelieferten Rücksetzstift drückt man auf der Seite der Kamera in die Resetöffnung. Das macht man solange bis das Gerät einen Piepton von sich gibt. In den WLAN-Einstellungen des Smartphones taucht dadurch ein neues Netzwerk mit dem Namen „smanos P70“ auf. Mit diesem verbindet man sein Mobilgerät. In der App kann man anschließend die Einstellungen für das WLAN-Netzwerk seines Telefonanbieters bei der Kamera hinterlegen.

Als nächstes müssen nur noch die Sensoren an den Türen und Fenstern befestigt werden. Die mitgelieferten Detektoren sind bereits an der Alarmanlage angemeldet und sofort einsatzbereit.

Damit ist die Einrichtung des kompletten Systems abgeschlossen, sofern man keine Modifikationen an den Einstellungen vornehmen möchte. Die App ist derzeit nur in englischer Sprache verfügbar. Die Handhabung ist aber auch für Laien leicht verständlich, da die App den Benutzer mit bebilderten Anleitungen Schritt für Schritt durch den gesamten Einrichtungsprozess leitet.

In unserem Test konnten wir die Alarmanlage über die Fernbedienung auch durch mehrere Wände hindurch ein- und ausschalten, die SOS-Funktion betätigen oder den Zuhause-Modus aktivieren. Beim betätigen der SOS-Taste ertönt sofort die in der Zentraleinheit integrierte Sirene. Wird der Zuhause-Modus ausgewählt, ertönt beim Auslösen von Sensoren, die der sog. „Home Zone“ zugeordnet wurden, kein Alarm. Alle anderen Sensoren lösen dagegen die Sirene aus. So kann man, wenn man zu Hause ist, z.B. steuern dass beim Öffnen der Haustür ein Alarm ausgelöst wird, während beim Öffnen einer innen liegenden Tür keine Sirene ertönt. Mehr Informationen zu den verschiedenen Zonen haben wir weiter unten zusammengefasst.

Öffnet man die App, so werden auf der Übersichtsseite die Alarmzentrale und die Kamera jeweils separat angezeigt. Über die App können können die verschiedenen Modi (Aktiviert, Deaktiviert, SOS, Zuhause) ebenfalls ausgewählt werden. Zu diesen gelangt man, indem man in der Übersicht die Zentraleinheit (Bezeichnung „W120 WiFi Alarm“) auswählt. Hat man die Alarmzentrale ausgewählt, so gelangt man über diese Seite (drei Punkte in der Ecke oben rechts) zu den „Settings“ (=Einstellungen).

Über die Rubrik „My Hub“ kann man unter anderem die Alarmlautstärke, sowie die Dauer des Alarms festlegen.

Über die „Delay Settings“ lassen sich beliebige Auslöseverzögerungen definieren, so dass man genug Zeit hat, um das Haus oder die Wohnung nach Scharfschaltung der Anlage zu verlassen bzw. zu betreten.

Unter der Rubrik „Accessory Settings“ werden die mitgelieferten Sensoren, sowie die Fernbedienung aufgelistet. Zusätzlich gekaufte Sensoren können hier ganz einfach zum System hinzugefügt werden. Man klickt dazu oben rechts auf das Pluszeichen und löst z.B. einen neuen Türsensor kurz aus. Schon wurde dieser zur Alarmanlage hinzugefügt und ist einsatzbereit. Eine Fernbedienung wird analog hinzugefügt. Hier betätigt man einfach eine der Taste. Die Sensoren können beliebig umbenannt werden, der Name sollte jedoch nicht zu lang sein.

Jeden Detektor kann man einer sogenannten Zone zuordnen. Es stehen vier Zonen zur Auswahl. Standardmäßig ist die „Normal Zone“ ausgewählt. Bei dieser ertönt, sobald ein Sensor ausgelöst wird, sofort ein Alarmton. D.h. es gibt keine Auslöseverzögerung. Diese Option macht z.B. bei einer nicht oft benutzten Kellertüre Sinn. Für Haustüren empfehlen wir die Auswahl der „Delay Zone“. Bei dieser greifen die Einstellungen, die man unter der Rubrik „Delay Settings“ gemacht hat, welche wir weiter oben bereits beschrieben haben. Dadurch hat man genug Zeit das Haus zu betreten und die Alarmanlage über die App oder die mitgelieferte Fernbedienung auszuschalten, ohne einen unnötigen Alarm auszulösen.

Die App bietet noch viele weitere Einstellungsmöglichkeiten, so kann man z.B. Zeiten festlegen, wann die Anlage sich automatisch scharfstellt oder deaktiviert.

Wir möchten hier jedoch nicht auf alle Einstellungsmöglichkeiten im Detail eingehen, sondern nur die unserer Meinung nach wichtigsten kurz vorstellen, da die vielen Optionen sonst den Rahmen sprengen würden.

Um die Einstellungen der Kamera anzupassen geht man analog zur Zentraleinheit vor. Man wählt die Kamera auf der Übersichtsseite aus. Daraufhin öffnet sich eine neue Seite. Über diese kann man jederzeit Live-Bilder empfangen und nachschauen, was zu Hause so los ist.

Die Kamera ist mit einer Nachtsichtfunktion ausgestattet. Sie hat ein sehr breites Sichtfeld von 115 Grad. Daneben verfügt sie über ein Mikrofon und einen Lautsprecher, so dass man darüber auch kommunizieren kann. Video- und Fotoaufnahmen können über die App manuell gestartet werden. Die Aufnahmen werden mit einem Timestamp versehen, der aus Datum und Uhrzeit besteht.

Klickt man oben in der rechten Ecke auf die drei untereinander liegende Punkte, so kann man alle Funktionen der Kamera anpassen bzw. vorhandene Aufnahmen ansehen. Es gibt unterschiedliche Rubriken (History=von der Kamera automatisch aufgenommene Videos, My Albums=manuell gestartete Videos und Bilder, Timeline=Zeitliche Aufnahmeübersicht, Settings=Einstellungen).

Bei den Einstellungen (Zahnrad) finden wir besonders die Option „Motion Detection“ (=Bewegungserkennung) interessant. Bei Aktivierung dieser Option erfolgt beim Erkennen einer Bewegung automatisch eine Videoaufnahme.

Die Qualität der Aufnahmen kann man im Vorfeld natürlich selbst definieren. Unter der Rubrik „microSD card“ kann man festlegen, ob alte Aufnahmen überschrieben werden, sobald das eingelegte Speichermedium voll ist, oder nicht.

Über die App kann man die Anlage von überall aus der Welt steuern. Man benötigt lediglich eine Internetverbindung auf seinem Smartphone. Den Zugriff auf die Anlage kann man zudem mit anderen Nutzern, wie z.B. Familienmitgliedern teilen. Das macht man über die Option „My Shares“. Diese ruft man über ein Sympol, das sich in der linken oberen Ecke auf der Übersichtsseite befindet, auf. Jedoch hat nur der Hauptnutzer Zugriff auf alle Einstellungsmöglichkeiten. Die wichtigsten Funktionen werden jedoch geteilt, so kann der Zweitnutzer die Anlage scharf und unscharf stellen und Videoaufnahmen manuell starten.

Fazit: Die smanos Alarmanlage ist ein einfach einzurichtendes System, welches auch von Laien problemlos bedient werden kann. Sie ist zudem unkompliziert erweiterbar und bietet viele Einstellungsmöglichkeiten. Die Kamera macht sehr hochwertige Aufnahmen.

Weitere Informationen, auch zu weiteren Alarmanlagen der Firma smanos gibt es auf der Webseite www.smanos.com

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