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SCOOTER – Music For A Big Night Out

H.P. Baxxter, Rick J. Jordan und Michael Simon lassen es getreu der Maxime ihres neuen Albums jedes Mal ordentlich knallen, wenn sie feiern gehen! Mit annähernd 20 Jahren Bandgeschichte und noch längerer Nightlife-Experience hält die Formation natürlich die ultimative Formel für den Soundtrack einer absolut berauschenden Party-Nacht bereit: „Music For A Big Night Out“!

Getreu der SCOOTERschen Erfolgsformel pulsieren fetteste Beats durch plakative Smashhits wie „I’m A Raver, Baby“ oder die Stadionhymne „Overdose“ und geben die thematische Marschrichtung des Albums vor. On top unterstreichen ein Goa inspiriertes Instrumental wie „Too Much Silence“ oder die, mit umwerfendem weiblichen Chorus versehene, Partyhymne „4 AM“ die musikalische Bandbreite. Gekrönt wird das Album durch den druckvollen und aussagekräftigen Überhit „Army Of Hardcore“, der folgerichtig auch die neue Single sein wird.

Kompromisslos, zielgerichtet und energiegeladen, aber stets mit einem Augenzwinkern:

Das sind einerseits die Attribute einer Band, die in ihrer Bandhistorie auf 500 Wochen Chartpräsenz, mehr als 30 Millionen verkaufte Tonträger, über 80 Gold- und Platin-Schallplatten aus aller Welt, sowie eine Sammlung hochkarätiger Musikpreise zurückblicken kann. Fakten wie die Nummer Eins-Platzierung in den britischen Albumcharts, ausverkaufte Tourneen, zahllose europaweite Bookings und TV Auftritte dienen hier lediglich als weitere Dekoration.

Andererseits sind das auch die Attribute des charismatischen Frontmanns H.P. Baxxter, der 2012 zu der bereits bestehenden medialen Präsenz als Juror die Bühne der Castingshow X Factor (VOX) bezieht. Dort beurteilt er neben Sarah Connor, Moses Pelham und Sandra Nasićjeden Sonntag unter großer medialer Aufmerksamkeit mit Charme und Witz – über seine bekannte Funktion als selbsterklärter Chicks-Terminator hinaus – die Kandidatinnen und Kandidaten.

Im Fahrtwind dieser Omnipräsenz veröffentlichen SCOOTER am 02. November 2012 ihr mittlerweile 16. Studioalbum mit dem Titel „Music For A Big Night Out”. Zeitgleich erscheint ihre neue Single „Army Of Hardcore“. Dass es bei dem Trio auch gerne mal etwas härter zur Sache gehen kann, weiß man seit „Maria (I Like It Loud)” oder „One (Always Hardcore)“. Mit „Army Of Hardcore“ legen SCOOTER jetzt einen Track nach, der nicht nur die Fans in gleichem Maße mitreißen wird.

50 Singles, 16 Studioalben und kein Ende

Nur zu gern werden SCOOTER mit der Frage konfrontiert, wie man es denn schafft, nach so vielen Jahren und Single- bzw. Albumreleases noch neue Ideen zu entwickeln und sich kreativ zu re- und nicht wie vielen andere zu degenerieren. Die Antwort erscheint simple und plausibel zu gleich: Arbeit, harte Arbeit!

„Wir stehen in der Endphase einer Albumproduktion oft mehr als 12 Stunden täglich im Studio. Aber ein Song braucht Zeit und viele Ideen, um zu reifen“, betont Michael, der gelernt hat, dass Festivals oder Promotiontermine nicht selten dem kreativen Flow im Studio entgegen stehen. „Wenn man eine Zeit lang nicht im Studio gestanden hat, wegen Tour, Promo oder einfach nur Urlaub, dann überkommt einen oft das Gefühl, alles verlernt zu haben. Man fängt manchmal quasi bei Null an“, so H.P. Baxxter über die immer wieder kehrenden Hürden zu Beginn einer Produktionsphase. „Aber die Chance besteht natürlich darin, sich dadurch künstlerisch zu entwickeln, neue Wege zu beschreiten.“

Dass dies gelegentlich auch über Zitate aus anderen oft stilfremden Musikstücken erreicht wird, trifft nicht immer auf ungeteiltes Echo. Was im Hip Hop immer schon als Selbstverständlichkeit galt – das Sampeln oder Zitieren und Integrieren von fremden Songfragmenten – Hip Hop sich sogar daraus selbst definiert, wird Bands im Techno- und Dancebereich von einigen Unverbesserlichen immer wieder vorgeworfen.

Dabei hat sich die Band jederzeit zu ihrer Arbeitsweise bekannt und nie einen Hehl daraus gemacht, sich angesagter Stile und Strömungen bewusst anzunehmen, um ihre eigenen Songs damit entsprechend zu veredeln. „Streng genommen haben sich sogar klassische Koryphäen wie Karajan, Callas und Pavarotti nahezu ausschließlich mit Interpretationen vorhandener Werke hervorgetan, was ihrer Genialität und Einzigartigkeit sicher nicht im Wege stand“, erläutert Rick mit ironischem Unterton. „Oft besteht in unseren Songs ja gerade der Reiz darin, Altes mit Neuem verschmelzen zu lassen.“

Live und direkt

Außer einer klar synergetisch geprägten Arbeitsweise mit druckvollem Ergebnis definieren sich SCOOTER vor allem über ihre Konzerte und Live-Performances. In kaum einem anderen Bereich setzt die Band sich so konsequent über gängige Dance-Klischees hinweg, wie bei ihren Bühnenshows, einer Mischung aus Punk, Rock´n´Roll und von demonstrativem Größenwahn geprägter Selbstdarstellung. „Wir stehen einfach auf Inszenierung, auf das große Kino. Ich glaube ohne die Pyrotechnik und das ganze Blitzgewitter-Drumherum würde mir echt was fehlen“, bekennt Jordan.

Da wundert es nicht, dass im Juni 2011 in SCOOTERs Heimatstadt Hamburg, die Imtech Arena gechartert wurde, um den Fans dort eine Show der Extraklasse zu bieten, „The Stadium Techno Inferno“. 20.000 Zuschauer, spektakuläre Pyrotechnik, Bühnenaufbauten sowie Licht- und Sound-Design stellten alles bisher Dagewesene in den Schatten. Die Medien quittierten die Show mit einem Presse-, TV- und Radio-Feedback, dass die Band auf ein neues mediales Level hievte.

SCOOTER

Music For A Big Night Out (AlbumVÖ: 02.11.2012)

Army Of Hardcore (SingleVÖ: 02.11.2012)

Quelle: berlineros

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