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19 Bands, 19 Kneipen – Die vierte Polarnacht in Böblingen


Samstag den 03.04.2004, 20.30 Uhr. Ab geht’s zur Hauptkasse, schnell noch ein Ticket für die Polarnacht besorgen und dann geht’s schon los in die erste Location.

Hier im „Brauhaus“ an der Lange Straße spielt die Band „Blue Eyed Soul“. Zwar ist die Nacht noch jung, aber die Stimmung ist schon gnadenlos gut. Nach ein paar Songs geht es weiter zur Band „Why Not“ in den „Kachelofen“ (Lauchstr. 1). „Verdammt lang her, verdammt lang“ singen dort alle lauthals mit. Super Stimmung aber leider auch hier ein wahnsinniges Gedränge.

Also weiter zu „Renato Pantera“, der die Leute in der Herrenberger Straße 8 (im “Tacuba”) mit Songs wie „Hey Baby“ so richtig vom Hocker reißt. Ein entrinnen ist schon fast nicht mehr möglich, denn der Besucheransturm verhindert die Tür nach innen zu öffnen und draußen stehen schon die nächsten Partyhungrigen auf der Suche nach der besten Location des Abends.

Das ist aber gar nicht so einfach. Ein paar Straßen weiter, im „Cafè Schilling“, genauer gesagt in der Charlottenstr. 4, singen gerade die „Dicken Fische“ den Song „Mad World“. Davon konnte dort aber überhaupt nicht die Rede sein. Ganz im Gegenteil. Es wird getanzt und geschunkelt was das Zeug hält. Schade, dass die Band demnächst für 1/4 Jahr nach Down Under verschwinden, um auch dort ihre Fangemeinde weiter auszubauen. Aber keine Sorge, die dicken Fische kommen bestimmt wieder!

„Born to be wild“ – wirklich alle Altersklassen haben sich zur Polarnacht versammelt, um mit den Amerikanischen Torten („American Pie“) im Gasthof Schwanen bei Oldies und Classic Rock richtig abzufeiern.

Zum Abschluss des Abends können wir doch noch schnell in die „Ticket Bar“? Kein Problem, um diese Zeit wird sicher nicht mehr so viel los sein, oder etwa doch? Schon vor der Tür wartete eine riesige Menschenansammlung und alle wollten nur das eine: rein zu den Rockern der Band „Spring“ aus Heidelberg. Da bleiben wir doch lieber vor der Türe, denn gequetscht wurden wir an diesem Abend schon genug. Vielleicht heißt es ja im nächsten Jahr „30 Bands in 30 Locations“. Ob der Besucheransturm dann nicht aber auch mitansteigt, ist fraglich. Die Polarnacht war auch in diesem Jahr wieder ein wirklich gelungenes Event!

Bericht: Stefanie Christe

 


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