Am 09.09.2004 fand das Auftaktkonzert der Natural Goodbye-Tour in Mannheim statt.
Viele Fans waren schon früh ans Capitol gekommen um ihren Lieblingen ein letztes Mal möglichst nahe zu sein.
Los ging es mit einem Auftritt der US-Amerikanerin “Stepanie D.”, die u.a. ihre 1.Single “That’s Why” präsentierte. Danach kam der symphatische Newcomer “Matt” auf die Bühne. Nach anfänglichen kleinen Tonproblemen performte er dann Songs wie “One More Chance” oder “Summerkissin”.
Dann war es endlich soweit: Marc, Michael, Patrick und Ben stürmten unter lautem Gekreische die Bühne. Aber da fehlte doch einer? Wo war Keyboarder Joshua Horn? Nun ja, der ist lt. Aussagen der restlichen Bandmitglieder schon drei Monate vor der Tour aus der Gruppe ausgestiegen. Er hat zur Zeit ein Engagement bei einer Show in Florida und möchte sich auch in Zukunft ganz seiner Musicalkarriere widmen. An seiner Stelle begleitete “Mike” die restlichen vier bei ihrem Auftritt.
Mit Songs wie “Comin’ up”, “Never”, “3 Miles” oder “Rock the world with you”
aus ihrem aktuellen Album “It’s only Natural”, sangen sie sich in die Herzen der Fans. Natürlich spielten sie auch ihre Debut-Single “Put your arms around me” und Hits ihres ersten Albums “Keep it Natural” wie z.,B. “Let me count the ways” oder “Paradies”.
Bei ihrer aktuellen Single “Why it hurts” hatten nicht nur viele Fans Tränen in den Augen. Auch den vier Jungs viel es sichtlich schwer den Song zu singen. Ebenso bei ihrem Song “I guess it’s over”.
Nach ihrem Auftritt erfüllten die vier Jungs noch geduldig jeden Autogrammwunsch und nahmen einige Geschenke entgegen.
Wie es mit den vier Jungs weitergeht ist bis dato unbekannt. Marc Eric Terenzi möchte sich zukünftig mehr um seinen Sohn “Tyler” kümmern. Patrick Bruce King möchte gerne das Projekt “Natural ” weiterführen und sich dafür vier neue Bandmitglieder suchen. Michael Johnson und Ben Bledsoe wissen momentan wohl selbst noch nicht genau, was sie nach Natural machen werden. In einem sind sich aber alle einig. Sie wollen der Musik keinesfalls vollständig den Rücken kehren. Die Fans können also hoffen, dass sie die symphatischen Jungs aus Florida vielleicht doch noch einmal wiedersehen und die Tour kein Abschied für immer war.
Bericht: Stefanie Christe
