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Das smarte Fitness-Armband Misfit „Ray“

Fitness-Armbänder sind nach wie vor sehr beliebt. Sie werden meist wie eine Uhr am Handgelenk getragen und ermitteln unter anderem, ob man sich genug bewegt. Die gemessenen Daten werden i.d.R. per Bluetooth auf das Smartphone übertragen und in einer App dargestellt bzw. analysiert. Die Fitnesstracker liegen vor allem auch deshalb im Trend, weil sie die Träger zu mehr Bewegung motivieren und damit zu einem gesünderen Leben beitragen.

Auf der Suche nach einem besonders stylischen Fitnessarmband, bei dem man nicht sofort sieht, dass es sich um einen Fitnesstracker handelt, sind wir auf den Tracker „Ray“ der Firma Misfit gestoßen. Sieht man den „Ray“ das erste Mal, denkt man, es handle sich um ein stylisches Modeaccessoire. Das Armband kann aber erheblich mehr, als nur gut auszusehen. Erhältlich ist es in mehreren Farben z.B. in „Rosègold“, „Carbon schwarz“ oder „Edelstahl silber“. Egal für welche Variante man sich entscheidet. Jeder „Ray“ ist ein absoluter Hingucker.

Das Gerät lässt sich in nur kurzer Zeit in Betrieb nehmen. Als erstes lädt man im jeweiligen App-Store oder auf der Webseite www.misfit.com die kostenfreie Misfit-App auf das Smartphone herunter.

Als nächsten Schritt setzt man die mitgelieferten Batterien in den Tracker ein. Das funktioniert ganz einfach und ist in der beiliegenden Bedienungsanleitung gut dokumentiert.

Um loszulegen, ruft man anschließend die App auf und klickt auf „Beitreten“. Nun gibt man seinen Namen, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort ein. Mit Hilfe von persönlichen Eigenschaften, wie Geschlecht, Geburtstag, Größe, Gewicht und den regelmäßigen Schlafenszeiten personalisiert man den Tracker. Der Datenschutz ist übrigens gesichert. Misfit versichert, dass die persönlichen Daten nicht weitergegeben werden.

Im nächsten Schritt legt man sein persönliches Ziel fest, also ob man „etwas aktiv“, „aktiv“ oder „ziemlich aktiv“ ist. Dabei erhält man gleich wertvolle Hinweise, wie man sein tägliches Ziel erreichen kann (z.B. 1 Stunde gehen, 20 Minuten laufen, 30 Minuten schwimmen). Um die Konfiguration abzuschließen, muss man als nächstes noch das verwendete Gerät, in unserem Fall den „Ray“, auswählen und das Smartphone per Bluetooth mit dem Tracker koppeln.

Sobald der „Ray“ konfiguriert wurde, kann es losgehen. Der Tracker dokumentiert ab sofort alle wichtigen Daten.

Das Armband kann man dabei übrigens flexibel an die eigene Handgelenkgröße anpassen. Man muss sich nicht im Voraus überlegen, welche Größe bestellt werden muss.

In der App kann man unter der Überschrift „Geräte“ noch zusätzliche Einstellungen vornehmen. Hier kann man z.B. festlegen, wie das Gerät getragen wird. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Fitnesstrackern, hat man beim „Ray“ nicht nur die Möglichkeit den Tracker am Handgelenk zu tragen, sondern kann ihn z.B. auch als Anhänger an einer Halskette befestigen. Das Zubehör kann über die Webseite https://misfit.com/de_de/fitness-accessories/misfit-ray erworben werden.

Des Weiteren ist es möglich unter dieser Überschrift Benachrichtigungen einzustellen. Dadurch wird man per Vibrationsalarm und mit Hilfe der LED-Anzeige z.B. über eingehende Anrufe oder SMS, etc. benachrichtigt.

Außerdem kann man hier eine Alarmzeit einstellen. Ist die Weckzeit erreicht, wird man über den Vibrationsalarm geweckt. Das ist z.B. morgens sinnvoll, wenn man den Partner beim Aufstehen nicht mit wecken möchte.

Unter der Einstellung „Misfit Move“ kann man festlegen, dass man bei zu langem Stillsitzen benachrichtigt wird.

Die App bietet zudem weitere Motivationshilfen an. So ist es möglich der Misfit-Community beizutreten, um sich mit Freunden zu messen.

Die gewonnen Daten werden strukturiert in der intuitiv zu bedienenden App angezeigt. Die App bietet u.a. Informationen zur zurückgelegten Strecke, den Kalorien und dem Nachtschlaf an. Die zurückgelegte Distanz wird dabei anhand des Bewegungssensors geschätzt, ist also nicht 100 Prozent genau.

Eine großer Pluspunkt des Trackers ist die lange Batterielaufzeit von bis zu 6 Monaten. Der Tracker muss also nicht regelmäßig aufgeladen werden. Zudem ist das Armband bis zu 50 m Wasserdicht und muss daher beim Duschen nicht abgenommen werden.

Ein weiteres Highlight des Trackers sind die zusätzlichen Funktionen. Bei Nutzung der kostenlosen „Misfit Link App“ kann man das Armband z.B. als Selfieauslöser benutzen oder die Musik auf dem Smartphone kontrollieren (abspielen, etc.).

Fazit: In unserem Test hat der Tracker sehr gut funktioniert. Er war in kürzester Zeit betriebsbereit und bietet einen außergewöhnlichen Tragekomfort. Er ist federleicht, so dass man ihn quasi nicht spürt. Dabei sieht er extrem stylisch aus und macht genau, was er soll. Er dokumentiert und motiviert seinen Träger zu mehr Bewegung. Für alle, die sich mehr bewegen wollen und nach einem Fitnessarmband mit sehr langer Akkulaufzeit suchen, ist der „Ray“ wirklich zu empfehlen. Die App ist intuitiv bedienbar. Erhältlich ist der Tracker ab 99 Euro über die Internetseite https://misfit.com/fitness-trackers/misfit-ray.

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