
Autor:
Jana Frey
Ersterscheinung:
Juni 2001
Genre:
Tatsachenroman
Verlag:
Loewe
Story:
Nora ist für viele ein ganz normales Mädchen in der Pubertät und niemand ahnt etwas von den Ängsten, die in ihr schlummern. Nora leidet unter Panikattacken und hat Angst vor Krankheiten und dem Tod. Überall vermutet sie gefährliche Keime und Bakterien, die ihr nach dem Leben trachten und jeder kleine Schmerz in ihrem Körper könnte ein Anzeichen auf den baldigen Tod sein.
Nora kann sich niemandem mitteilen, denn niemand würde sie verstehen. Sie versucht durch kleine Rituale durch den Alltag zu gelangen, doch bald sieht sie keinen Ausweg mehr.
Nach einem Selbstmordversuch bekommt sie erstmals in der Klinik Hilfe und lernt mit ihren Ängsten umzugehen.
Kritik:
Jana Frey erzählt hemmungslos die Geschichte von Nora. Sie berichtet aus dem Leben des Mädchens mit einer Liebe zum Detail und versucht dem Leser die Ängste des Mädchens nahezubringen. Sie fungiert als Sprachrohr für Nora und lässt eigentlich Nora ihre Geschichte nochmals erleben.
Das Buch behandelt ein sehr heikles Thema, das nur sehr selten in Büchern vorkommt, geht aber sehr sensibel damit um. Es ist so geschrieben, dass es sowohl Jugendliche als auch Erwachsene gut verstehen und begreifen können. Die Bezeichung ‚psychisch krank‘ bekommt durch dieses Buch eine ganz neue Bedeutung.
Daher gibt es nur eine Möglichkeit: Volle Punktzahl
*****
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Bericht: Adriane Haußmann

