
Autor:
Patrick Süskind
Ersterscheinung:
1985
Erscheinungsdatum:
1994
Genre:
Gruselkrimi
Verlag:
Diogenes
Story:
Jean-Baptiste Grenouille ist ein Genie in seinem Gebiet – die Welt der Gerüche. Es gibt nichts, was er nicht am Geruch erkennt, kein Geruch ist ihm unbekannt. Paris, seine Heimatstadt, kennt er in und auswendig.
Der kleine Grenouille wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und ist nicht gerade mit Schönheit gesegnet und doch bahnt er sich seinen Weg, doch nicht spurlos. Auf seinen Weg finden sich zahlreiche Leichen wieder, erst sind es wenige, dass es nicht auffällt, doch dann werden es immer mehr.
Grenouille lernt die Fähigkeiten Gerüche einzufangen, aufzubewahren und zu kreieren. Und mit diesem Wissen macht er sich weiter auf seinen Weg. Auf seiner Reise lernt er die Düfte der Frauen kennen und ist so von ihnen angetan, dass er beginnt sie zu sammeln. Und plötzlich treibt ein Serienmöder sein Unwesen.
Das Spiel geht nicht lange und Grenouille wird gefangen, doch Dank seines Genies wird er nicht geköpft und kann fliehen. Er sucht sich seinen Tod selbst aus und stirbt durch den Liebestaumel einiger Obdachloser.
Kritik:
Dieses Buch ist unglaublich, es beschreibt Gegenstände, Orte und Menschen komplett im Geruch, sogar eine ganze Zeitepoche wird an Hand des Geruches beschrieben.
Das Buch ist in vier Abschnitte eingeteilt – die vier Entwicklungsstadien der Hauptfigur. Bis auf einen Abschnitt, in dem die Hauptfigur in einer Höhle haust und das Leben mit sich alleine lebt, ist die Spannung stetig erhalten.
Auch die Morde im Verlauf des Buches sind zwar erschreckend grausam, faszinieren aber dennoch in ihrer Beschreibung. Denn während der Tat wird das Ganze aus Grenouilles Sicht geschildert und erst beim Fund der Leiche wird das Ausmaß seines Handelns mit den Augen beschrieben.
Man muss nicht viel drum herum reden, es ist kein Wunder, dass dieses Buch zur Weltliteratur zählt, daher auch
*****
von ***** möglichen Punkten.
Bericht: Adriane Haußmann

